Deutschland / Deutsch
You're looking at the Deutsch version of the website. Don’t worry. We’ve all taken a wrong turn before. Choose a different version of the website here.

32 auf 1: Reece Wilson ist Downhill-Weltmeister

32 auf 1: Reece Wilson ist Downhill-Weltmeister

Durch den Regen in die Regenbogenstreifen

Die Downhill-Welmeisterschaft ist in jedem Jahr etwas Besonderes. Das zeigt sich nicht nur an den eigens für das Event angefertigten Sonderlackierungen, über welche sich die Fahrer freuen dürfen. In Leogang war dies am vergangenen Wochenende nicht anders: Die Session der Trek Factory Racing Fahrer Pedro Burns (Chile), Charlie Harrison (USA) und Reece Wilson (Großbritannien) wussten bereits vor dem Rennen die Blicke auf sich zu ziehen – schau dir die Gallerie an. Vor allem aber das in den schottischen Farben gehaltene Session sollte im Verlauf des Tages gesteigerte Aufmerksamkeit erfahren. Der Grund: Reece Wilson und sein unglaublicher Rennlauf.

Noch nie hat eine Weltmeisterschaft so spät im Jahr stattgefunden. Dass die Wetter einen Einfluss auf das Rennen haben könnte, wurde von einigen bereits im Vorfeld befürchtet. Keiner rechnete jedoch mit Witterungsbedingungen, wie sie sich am Wochenende zeigten.

Die Veranstalter nahmen der WM-Strecke ihren Charakter als Bikepark-Kurs durch einige neu gestaltete Abschnitte, welche die Fahrer vor allem technisch fordern sollten. So wurde der Abschnitt vor dem Motorway neugestaltet, aber auch der Waldteil präsentierte sich in verändertem Gewand.

Die Schwierigkeit erhöhte sich dann im Verlauf der Woche zudem durch heftige Regenfälle, die weite Teile der Strecke nicht nur aufweichten, sondern in einen regelrechten Schlammteppich verwandelten. Reece zeigte sich als einer der wenigen Fahrer, die von Beginn an gut mit den Voraussetzungen zurechtkamen. Doch während er in den Trainingsläufen und im Seeding sein Potenzial nur andeutete, so wusste er es im Sonntag-Nachmittag vollends zu enfalten.

Im Schneeregen aus dem Starthaus heraus auf die Strecke gegangen, gelang ihm als einer der wenigen Fahrer ein fehlerfreier Lauf. Im Ziel nahm er nach 3.51.243 Minuten den Hot Seat ein. Nach ihm sollten noch 31 Fahrer folgen. Doch keinem dieser gelang es, Reeces Richtzeit zu unterbieten. Vielmehr stellte sich diese am Ende als die schnellste Zeit des Tages heraus. Der Lohn: das Regenbogentrikot!

Trek Session – Reece Wilson

Reeces Session wartete für die WM in Leogang mit einem eigens für das Event lackierten Rahmen auf. Für das Rennen wurde der Session C 29 Rahmen mit einem Rock Shock Fahrwerk ausgestattet, bestehend aus einer RockShox Boxxer Ultimate Gabel und einem RockShox Super Deluxe Ultimate Coil Dämpfer. Auch der Antrieb stammte aus dem Hause Sram. Zum Einsatz kamen hier eine XO1 DH-Gruppe sowie Code RSC Bremsen. Das Cockpit sowie die Sattelstütze entstammten der Truvativ Descendant Familie. Als Sattel kam ein Bontrager Arvada Pro zum Einsatz. In Hinblick auf die Laufräder vertraute Reece für seinen WM-Lauf auf die Bontrager Line 30 DH, auf welche 2.5″ G5-Reifen aufgezogen waren.

Das Session: Ein Bike für alle Fälle

Egal welches Wetter, egal wie verblockt der Downhill – das Session lässt dich nicht im Stich.
Erfahre mehr über das Session

About the Author: Veit Hammer

Veit Hammer ist seit knapp 30 Jahren auf dem Bike unterwegs und hat in dieser Zeit zahlreiche Entwicklungen im Rennrad- und MTB-Bereich miterlebt. Aufgrund seiner Passion fürs Biken und allem, was dazu gehört, konnte er schon einige Teile der Welt bereisen und dabei zahlreiche Orte in Europa und Asien "zu Hause" nennen. Als Communications Manager trägt er maßgeblich dazu bei, die Vielfalt unserer Marken Trek und Bontrager zu vermitteln.