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Ratgeber: Worauf es bei der Einstellung des IsoStrut-Dämpfers zu achten gilt Schritt für Schritt zum besten Set-Up

Ratgeber: Worauf es bei der Einstellung des IsoStrut-Dämpfers zu achten gilt Schritt für Schritt zum besten Set-Up

Das Supercaliber ist ein XC-Racebike. Daran gibt es keinen Zweifel. Es ist agil wie ein Hardtail und fährt sich in ruppigen Abschnitten fast wie ein Full-Suspension-Bike. Verantwortlich dafür ist neben der Geometrie vor allem der Einsatz der IsoStrut. Doch worauf muss man bei der Einstellung achten? Unser Chefmechaniker Dennis zeigt dir, worauf es ankommt.

Mit der IsoStrut ist es den Ingenieuren von Trek gelungen, eine Technologie zu entwickeln, bei welcher der Dämpfer in den Rahmen integriert wird. Dieser bietet 60mm abstimmbaren Federweg. Umlenkhebel und Drehpunkte, wie man sie von herkömmlichen Full-Suspension-Bikes her kennt, entfallen. Das spart nicht nur Hardware, sondern auch Gewicht.

Um dem Design der IsoStrut-Technologie gerecht zu werden, wurde ein eigener Dämper entwickelt. Und obwohl sich dieser wie ein herkömmlicher Dämpfer einstellen lässt, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Wir möchten dir am Beispiel von Sascha Weber, Karl Markt und Mona Mitterwallner erklären, worauf du achten musst.

Mona hat auf dem Supercaliber bei ihrem ersten Elite-Rennen direkt das Podium belegt – hinter Jolanda Neff – hier geht’s zum Rennbericht. Mona fährt dabei ein anderes Set-Up als unser XC-Marathonspezialist Sascha bzw. als Karl. Dies ist vor allem ihrem Gewicht geschuldet. Während Sascha bei 170 cm Körpergröße 62 kg auf die Waage bringt, sind es bei Karl 73 kg bei 183 cm Körpergröße. Mona wiegt 47 kg bei einer Größe von 158 cm.

«Da ich relativ leicht bin, ist es für mich ist es wichtig, dass der Dämpfer schnell und weich anspricht. Fahre ich beispielsweise über einen Wurzelteppich, schluckt der Dämpfer so für mich die Schläge», so Mona. Sie verzichtet auf den Einsatz eines Volumenspacers.

Karl hingegen, fährt den lila Volumenspacer. «Für mich ist beim Dämpfer die Progression wichtig, am Beginn des Federwegs sollte er feinfühlig sein und gegen Ende hin sollte er nicht durchschlagen. Deshalb fahre ich normaler weise den lila Volumenspacer, also den dicksten der drei möglichen. Allerdings mache ich bei manchen Strecken eine Ausnahme und ändere den Spacer.»

Ähnlich verhält es sich für Sascha. XC-Marathonstrecken können sehr unterschiedlich sein. Entsprechend gibt es hier kein vorgefertigtes Set-Up. «Die Einstellung des Fahrwerks ist immer individuell. Wetter und Strecke geben hierfür den Hauptauschlag. Manchmal braucht man mehr Federweg, weil der Kurs steinig und hart ist und manchmal braucht man weniger Federweg, weil die Strecke eher matschig und rutschig ist. Man muss da immer vor Ort schauen, um das richtige Set-Up für den Tag zu finden.»

Damit auch du das für dich passende Set-Up finden kannst, hat Dennis einige Tipps für dich zusammengetragen.

Schritt 1

Passe den Luftdruck auf dein Gewicht an. Eine gute Hilfestellung dafür bietet dir der Trek Fahrwerkskalkulator: Hier klicken

Je nach Strecke kann du den Luftdruck noch etwas variieren.

Schritt 2

Stelle den Sag ein. Du kannst dabei die Sag-Lehre nutzen, die im Lieferumfang enthalten ist.

Schritt 3

Den Rebound stellst du mit dem roten Rädchen ein. Auch hier gilt: Je nach Strecke und Vorliebe kann die Einstellung leicht voneinander variieren.

Passe die Volumenspacer auf deine Vorlieben an. Hierzu solltest du einen Mechaniker zu Rate ziehen. Den nächstgelegenen Trek-Händler findest du auf unserer Website: Hier klicken

Je nach Strecke können andere Spacer verwendet werden. Es gibt drei verschiedene Spacer (siehe Bild). Die Regel: Je dicker der Spacer, umso progressiver das Fahrwerk. Weniger Druck ermöglicht ein besseres Ansprechverhalten.

Schritt 4

Halte deine IsoStrut in Schuss. Wie jeden anderen Dämpfer auch, solltest du ihn nach jeder Fahrt – je nachdem wie staubig, oder schlammig der Trail war – äußerlich reinigen. Beachte die empfohlenen Serviceintervalle und lass einen geschulten Mechaniker den Service vornehmen. Auch in diesem Fall solltest zwingend du deinen nächstgelegenen Trek-Händler aufsuchen.

Das Supercaliber: Noch individueller dank Project One

Jolanda fährt als Teil des Trek Factory Racing Teams ihr eigenes Design. Und du kannst das dank Project One auch.
Gestalte dein Supercaliber

About the Author: TREK | VAUDE

Das Team TREK | VAUDE ist in vielerlei Hinsicht breit aufgestellt. Neben der Entwicklung junger Talente im XCO-Bereich, liegt der Fokus mit erfahrenen Athleten vor allem im XC-Marathon. Zugute kommt den Athleten dabei die Trainingsbasis im Ötztal und die enge Anbindung an Trainalyzed. Doch damit nicht genug: Gemeinsam mit den beiden Hauptsponsoren Trek und Vaude tritt das Team zudem für mehr Nachhaltigkeit im Profisport ein und setzt auch in diesem Zusammenhang neue Maßstäbe.