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Was steckt hinter dem Trek Trail Advocacy Programm? Eine Aktion, die Mountainbike-Vereine in ihrer Arbeit unterstützt

Was steckt hinter dem Trek Trail Advocacy Programm? Eine Aktion, die Mountainbike-Vereine in ihrer Arbeit unterstützt

Ohne sie keine High-Fives mit Freunden. Ohne sie kein Grinsen unterm Helm. Ohne sie keine Treffpunkte im Wald und in den BergenTrails sind für uns Mountainbiker:innen das, was für Fische das Wasser ist: unser Lebensraum! Dessen Erhaltung und Ausbau liegt uns bei Trek am Herzen. Darum haben wir 2021 in Deutschland, Österreich und der Schweiz das Trek Trail Advocacy Programm ins Leben gerufen. 

Trails sind beinahe so etwas wie das Lebenselixier für Mountainbiker:innen. Kein Wunder also, dass Trailbauer:innen im innersten Zirkel der Mountainbike-Szene einen besonderen Status genießen. Mit einem gelungenen Trail erschaffen sie Spielräume und erzeugen Fahrspaß alleine durch deren Linienführung. Die besten ihres Fachs erschaffen die Leuchttürme unseres Sports: In Whistler, in der Lenzerheide oder der Bike Republic Sölden. Zugegeben, diese ganz hohe Kunst des Trail-Baus beherrschen nur sehr wenige Menschen. Das schmälert jedoch nicht die Arbeitsleistung all jener, die sich dieser Herausforderung überhaupt erst stellen. Und: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. In keinem Fach. Aber in Sachen Trails gibt es noch viel zu wenige spaßige, leicht zugängliche und vor allem legale Angebote – insbesondere abseits der bekannten Hotspots. Dieser Verantwortung stellen wir uns mit dem Trek Trail Advocacy Programm. 

Als Branche kann und muss die Bike-Industrie hier aktiver werden. Dafür gehen wir bei Trek mit gutem Beispiel voran: Seit geraumer Zeit leisten wir einen Beitrag zur Entstehung, Pflege sowie zur Erhaltung von Trails und Trail-Netzwerken. Bis ins Jahr 2020 haben wir das allerdings weitgehend in den USA getan. Unser Engagement jenseits des Atlantiks aber genügt längst nicht mehr! Die im Dezember 2020 durch das bayrische Umweltministerium veröffentlichte Verwaltungsnovelle, inklusive der Sperrmöglichkeit existierender Pfade für Mountainbiker:innen, führte uns das eindrücklich vor Augen. Nicht zuletzt deshalb haben wir unser Trail Advocacy Programm auch auf die deutschsprachigen Länder ausgeweitet. Schließlich ist der Bedarf gegeben: alleine in Deutschland gibt es mehr Menschen, die aktiv Mountainbike fahren als solche, die aktiv Fußball spielen. Das ist auch ein Beleg dafür, dass der Mountainbike-Sport in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. In allen Altersschichten, vom Kind bis zum Rentner, in allen Berufsgruppen und allen Lebenslagen, vom Familienvater bis zur Clique von Jugendlichen oder Junggebliebenen. Trotzdem wird der Fußball viel größer wahrgenommen, wohl auch, da dieser als Vereinssport organisiert ist und so eine andere Beachtung findet. 

Mountainbiker vereint euch!

Die Rahmenbedingungen für Trail-Legalisierungen sind in jedem Land andere und was in den USA funktioniert braucht für Europa möglicherweise andere Stellschrauben. Wie also kann man mehr Trails in der Fläche realisieren? Wir sind uns sicher: Vereine sind die Lösung. Wenn aus vielen Individualsportler:innen eine Gruppierung wird, zeigt das nicht nur den Bedarf, es schafft auch eine juristische Person als Ansprechpartner für Behörden und Entscheider. Gerade im Hinblick auf Haftungsfragen und Verkehrssicherungspflichten ist das essenziell.  

Mit dem Trail Advocacy Programm haben wir zudem ein Werkzeug geschaffen, das Vereine in ihrer Arbeit unterstützt. Durch unser Netzwerk aber vor allem: monetär. Denn ohne finanzielle Unterstützung endet jedes ehrenamtliche Engagement irgendwann in einer Sackgasse. Das Trail Advocacy Programm ist, wenn man so will, Treks Trailbau-Werkzeug. Gewidmet ist es aber ganz eindeutig den engagierten Mountainbiker:innen da draußen, die sich mit den lokalen Behörden und Grundeigentümern zusammensetzen, um direkt vor Ort die Akzeptanz des Mountainbike-Sports zu verbessern. Umso erfreulicher das wir hier bereits erste Erfolge feiern konnten.

Saarbrücken – ein echtes Erfolgsmodell das Hoffnung macht. 

Das Paradebeispiel aus dem letzten Jahr ist der Mountainbike Verein in Saarbrücken. Mit dem Team arbeiten wir seit Anfang 2021 zusammen. Von Anfang an waren wir begeistert, wie professionell von Vereinsseite die Entstehung eines ganzen Trailnetzes vorangetrieben wurde. Spoiler: Inzwischen sind die Anstrengungen der Locals dort in voller Pracht zu begutachten – oder noch besser: mit dem Bike zu befahren. Genau das haben die beiden Trek Team-Rider Sandro Schmid und Noah Schweizer vor Kurzem getan. Ihr Fazit: ein breites Grinsen!

Übrigens: Aus der ersten Bewerbungsrunde 2021 unterstützen wir noch drei weitere Standorte. An allen gibt es positive Entwicklungen. In Mosbach wurden drei neue Trails bergab und ein Uphill-Trail genehmigt und umgesetzt. Im Erzgebirge setzt sich das Team von ShredErz e.V. für den Bau einer neuen Strecke ein und auch der Gravitationssportverein in Oberbayern steht schon in den Startlöchern, um eine neue Vereinsstrecke zu realisieren.  

Bei all den Projekten aus dem letzten Jahr sind die Parallelen klar: Es braucht eine aktive und organisierte Mountainbike-Szene. Nur durch das Engagement eines lokal verwurzelten Vereins und viel Überzeugungsarbeit lassen sich legale Angebote realisieren. Und eins steht fest: Wir brauchen mehr Trails. Mehr Vereine! Bleibt die Frage: Wo entstehen die nächsten Angebote? Die nächste Runde des Trek Trail Advocacy Programms läuft bereits…

Rides Bikes. Have Fun. Feel good!

Der Trail ist das Ziel

Die ersten Projekte des TREK Trail Advocacy Programs sind erfolgreich gestartet. Schau dir die Projekte an.
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